Berufsethische Grundsätze - ein Muss
Allgemeines
Der Zertifikatsinhaber muss sich nach bestem Wissen und Gewissen so verhalten, dass durch seine Tätigkeit Personen-, Umwelt- und Sachschäden vermieden werden.
Er muss sein Fachwissen auf dem neuesten Stand halten und gegenüber jedermann (z.B. Arbeitgebern, Auftraggebern und Öffentlichkeit) loyal, ehrlich und unparteiisch sein.
Beziehung zum Arbeitgeber
Das Vertragsverhältnis zum Arbeitgeber soll so geregelt sein, dass die berufsethischen Grundsätze eingehalten werden können. Dies ist u.a. durch eine klare Definition von Funktion, Zuständigkeit und Verantwortlichkeit zu gewährleisten.
Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit
Bei der Ausübung seiner Tätigkeit muss der Zertifikatsinhaber das Wohl der Öffentlichkeit wahren und schützen. Das kann bedeuten, dass er zuständige Stellen informiert, Verantwortungen ablehnt oder auch die Aufgaben, für die er nicht qualifiziert ist, nicht durchführt. Seine Veröffentlichungen sind objektiv bzw. fachlich fundiert verfasst. Dokumente, deren Inhalt er nicht überschaut oder nicht billigt, werden von ihm nicht abgezeichnet.
Interessenkonflikt
Konfliktsituationen sind grundsätzlich zu vermeiden. Falls das jedoch unvermeidlich ist, soll der Zertifikatsinhaber die betroffenen Parteien umgehend und offen über den Grund des Konflikts informieren. Alle Tätigkeiten, Bewertungen/Entscheidungen und Urteile erfolgen ohne jeglichen Eigennutz und persönlichen Vorteil.
Verstöße
Bei nachweislichen Verstößen gegen diese berufsethischen Grundsätze, verlieren die bei SECTOR Cert erworbenen Zertifikate ihre Gültigkeit und werden von SECTOR Cert zurückgezogen.

